Angelfreunde Groß-Karben e.V. 1957

Seulberger Str. 48

61352 Bad Homburg

Nidda

 

Die Nidda entspringt bei Schotten im Hohen Vogelsberg auf einer Höhe von ca. 720 m ü NN. Sie misst von ihrer Quelle im Vogelsberg bis zur Mündung in den Main rund 90 km, davon liegen ca. 18 km auf Frankfurter Stadtgebiet. In einer Höhe von 89,2 m ü NN mündet sie schließlich im Ortsteil Höchst in den Main.

 

Der Name Nidda gehört zu den ältesten Gewässernamen Europas. Die im 1. Jahrhundert an der Nidda errichtete Römerstadt Nida deutet darauf hin, dass die Römer den Flussnamen bereits vorfanden. Die älteste mittelalterliche Erwähnung findet sich in einer Urkunde des Lorscher Codex aus dem Jahr 782. Da der Gewässername Nida in ganz Europa verbreitet ist, beispielsweise in Polen, im Baltikum, in Skandinavien, auf den britischen Inseln und in Westeuropa, führen Sprachwissenschaftler den Namen auf die Indogermanische Ursprache zurück.

 

Der Oberlauf der Nidda ist durch bewaldete Berghöhen und Talauen mit Äckern, Wiesen und Weiden gekennzeichnet. Örtlich befinden sich in Flussnähe auch Naturschutzgebiete (meist Feuchtgebiete in Niederungen). Nach der Stadt Schotten erreicht die Nidda den Niddastausee mit der Niddatalsperre als Absperrbauwerk, betrieben vom Wasserverband NIDDA. Bis etwa Nidda-Unterschmitten hat die Nidda eine ziemlich starke Strömung. Diese nimmt kurz

vor dem Erreichen der Stadt Nidda merklich ab. In der Wetterau durchfließt die Nidda die Gemeinden Ranstadt, Flostadt und Niddatal, wo sie von der Wetter gespeist wird. Flussabwärts folgen Karben und Bad Vilbel, wo die nur

etwas kleinere Nidder mündet. Südlich von Bad Vilbel-Massenheim stellt der Erlenbach einen weiteren Zufluss dar. Bei Harheim erreicht die Nidda das Frankfurter Stadtgebiet. Nach 18,6 Kilometern im Frankfurter Stadtgebiet mündet sie in Frankfurt-Höchst an der Wörthspitze in  den Main. Die Gesamtlänge des Flusslaufes beträgt 89,7 Kilometer.

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